Mitternachtsspitzen

Gegen 24 Uhr heute Nacht bin ich wieder raus zum wild hustenden Pferd mit Warmwassereimer und einer Ladung Ambroxol zum Inhalieren drin. Ehrlich gesagt könnte ich mir ein bequemeres Leben vorstellen. Sich mitten im Schlaf aus einem warmen Bett zu quälen gehört nicht unbedingt zu meinen Stärken. Wenn auch manche Nächte sehr schön sein können. Klarer Sternenhimmel und romantische Mondbeleuchtung während einem die Frage im Kopf umgeht: "sind Enten nachtaktiv oder sind das Frösche was du da hörst". Die meisten Nächte sind aber dunkel, nass und windig und die Romantik hält sich stark in Grenzen. Dazu haben wir nur eine unzureichende Beleuchtung am Stall und ich muß das Pferd erst auf dem stockdunklen Auslauf suchen. 

Erstaunlicherweise hatte Sirrah bei meiner mitternächtlichen Aktion entgegen meiner Befürchtungen nur ein wenig beschleunigte Atmung. Der Zustand morgens war wesentlich schlimmer gewesen hatte sich aber tagsüber ständig in Richtung "normal" gebessert nachdem sich eine große Ladung Schleim aus ihrer linken Nüster entladen hat. Nach einem Stündchen bin ich dann wieder ins Bett gefallen und konnte auch sofort wieder einschlafen.

Kommentare

Beliebte Posts