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Ich konnte unseren Tierarzt gestern nicht erreichen, somit haben wir noch keinen Termin für nächste Woche. Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig und es braucht einfach mehr Zeit, bis die Medikamente eine Wirkung in Richtung Normalität entfalten. In Bezug auf die Inhalationsmaske überzeugt mich die umgebauten Kegelmaske nicht. Eine Konstruktion näher an den Nüstern ohne den ganzen Totraum drumherum scheint mir geeigneter und sparsamer im Hinblick auf den Verbrauch an Medikamenten. Das größte Handicap was ich in Bezug auf die Inhalation habe ist das Pferd selber und die Tatsache, dass ich den Kopf nicht fixieren kann. Somit schlägt sie unmutig und unkontrolliert mit der Maske hin und her, so dass ich öfter wieder alles gerade rücken muß und aufzupasssen habe, dass sie mich nicht mit dem harten Teil trifft. Abends läßt sie sich das Inhalieren gut gefallen aber morgens, wenn sie erwartet auf die Weide entlassen zu werden, ist sie sehr ungeduldig.

Die letzte Nacht habe ich durchgeschlafen und nur heute früh gegen 4 Uhr einen Huster mitbekommen. Der fiese kalte Wind, der uns gestern den Tag über belästigt hat, hatte sich abends gelegt. Bei meinem letzten Rundgang zu den Pferden um 22 Uhr hing eine schmale Mondsichel am Himmel und schaute auf die sternenklare kalte Nacht. Mondmagie.

Heute früh war Sirrahs Atmung gar nicht mal so schlecht.

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