Jakobskreuzkraut


Vereinzelt haben wir Jakobskreuzkraut in der Weide. Ein gefährliches Kräutlein, wie sich in Pferdekreisen wohl langsam herumgesprochen hat. Seine Giftstoffe werden vom Körper nicht abgebaut, sondern reichern sich in der Leber an.  Wenn es zu Symptomen kommt, ist es bereits zu spät. Auch wenn die Pferde Jakobskreuzkraut auf der Weide meiden, kann es im Heu weiter sein Unwesen treiben. Kreuzkraut verliert im Heu seine Giftigkeit nicht wohl aber die Bitterstoffe, die die Pferde vor dem Verzehr warnen. Es steht besonders dieses Jahr vermehrt an allen Wegrändern so dass eine Bekämpfung fast aussichtslos erscheint. Ich würde mir wünschen, Jakobskreuzkraut wäre meldepflichtig so wie es z. B. in England der Fall ist.



wir bekämpfen es auf der Weide so gut es geht durch Ausgraben oder durch Ausreißen der Pflanze vorm Aussamen. (linkes Bild= schmalblättriges Kreuzkraut) rechts die Rag Fork, mit der das Ausstechen der Kreuzkrautpflanzen wesentlich einfacher ist als mit Spaten oder Grabegabel. 


nicht zu unterschätzen ist die Tatsache, das das Gift auch in den menschlichen Nahrungskreislauf gelangt. (Honig, Milchprodukte)  



mittlerweile erkenne ich das Jakobskreuzkraut schon von weitem an seiner Wuchsform



da wir auf's Heumachen verzichten müssen, verköstigen sich einmal im Jahr Nachbars Rinder auf unserer Weide. So haben wir eine sauber abgefressene Fläche und sparen uns das mulchen. 


diese Fotos sind aus dem August  2008. Sirrah ist nicht mehr so bewegungsfreudig so dass ich keine aktuellen Fotos habe - ausgenommen welche, die zwei Pferde beim Grasen zeigen. Auf die Dauer ist das langweilig. Daher einmal der Blick zurück. 




Kommentare

retriever hat gesagt…
Sehr shöene fotos,liebe grüsse aus Belgie

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